Vergangene Ausstellungen 2014

" 12 Rückblick 14" vom 29.11.2014 bis 15.2.2015

Nach neun Ausstellungen und der Teilnahme an der Kunstmesse " contemporary art ruhr" im Oktober 2014 in Essen, zeigen wir zum Jahresende , und bevor es in 2015 neue Wege geben wird, in einer Gruppenausstellung bekannte und neue Arbeiten der Künstler der Galerie.

Arbeiten von:
Susanne Müller-Kölmel / Holger Zimmermann/ Jutta Schulte-Gräfen/ Christoph Mancke/ Ute Schätzmüller/ Stefan Noss/ Aaron Vidal/ Katja Jüttemann/ Dov Melloul/ Melanie Tilkov/ Romy Rakoczy.


" Vom Sein und Verschwinden" Melanie Tilkov vom 27.9 bis 14.11.2014

Melanie Tilkov ( Jahrgang 1971) in Lüdenscheid aufgewachsen, lebt und arbeitet heute als freischaffende Künstlerin in Monheim am Rhein.

Von 2009 bis 2013 absolvierte sie ein Studium der  Malerei und Bildhauerei an der freien Akademie der bildenden Künste in Essen bei Stephan Paul Schneider und Wolfgang Hambrecht, welches sie mit dem Meistertitel abschloss. Seither wurden Ihre Arbeiten in mehreren Einzel-und Gruppenausstellungen gezeigt.

Die Künstlerin thematisiert mit großer Sensibilität in ihren meist weiblichen Porträts den Menschen nicht nur von außen, sondern fängt im Besonderen die Vielfalt des Verborgenen ein. Teils realistisch, teils malerisch-auflösend kombiniert , erfasst Sie den Augenblick des Glücks und dessen Vergänglichkeit. Mit fotorealistischen Elementen als Ursprungsmotiv , von welchen sie sich während des Malprozesses intuitiv entfernt,  Details auflöst, freier wird, holt sie das Unsichtbare hervor.

"Was man von der Malerei Melanie Tilkovs behaupten kann, ohne Gefahr zu laufen, anmaßend zu werden, ist, dass sie ein großes Überraschungs- und Irritationspotenzial besitzt. Sie ist nicht immer da, wo man sie erwartet, und sie verhält sich meistens anders, als man vermuten würde." ( Emmanuel Mir, Kunstwissenschaftler)

"Ich sehe etwas, eine Situation, einen Menschen, …. unmittelbar dazu nehme ich das “Dazwischen” wahr, eine Anmutung, Aura … etwas, was den Anblick für mich vervollständigt, das Innere und das Äussere. Diese Ebenen zusammenzubringen, die psychische Präsenz von Etwas in bildender Kunst darzustellen, das ist mein malerischer Ansatz. Technische Fertigkeit ist hier nur die Basis, das geschichtete Arbeiten mit Öl und Tempera erst ermöglicht mir so zu malen, dass dieses “nicht in Worte zu fassende” sichtbar wird.
Also sehe ich zuerst, nehme wahr … und dann fühle ich ….. und beides versuche ich auf die Leinwand zu bannen, ein Einfrieren einer Situation, ein kurzes Innehalten.“ ( Melanie Tilkov)


Aaron Vidal " one day at the races" 19.7. bis 5.9.2014

Einführungsrede: Dr. Tim Becker, Kultur-und Musikwissenschaftler, Institut Denkunternehmung, Bamberg
Musikalische Umrahmung: Uli Nonn, Saxophon

 

Kunstsommer in der Galerie Augarde mit Aaron Vidal Martinez in Zusammenhang mit dem im Juli stattfindenden Eifel Rallye Festival präsentiert die Galerie Augarde Ihren Kunstsommer mit den Werken des in Hamburg lebenden spanischen Künstlers Aaron Vidal Martinez.
1972 in Teneriffa geboren, studierte er ab 1991 Malerei und Restaurierung an der " Universidad Barcelona" , Diplom 1996. Im Jahre 2002 erfolgte der Umzug nach Göttingen, seit 2005 lebt und arbeitet er in Hamburg. Seine Werke sind in zahlreichen Ausstellungen in Spanien und Deutschland zu sehen und nehmen auf Kunstmessen ihren festen Platz ein.
In seinen Bildern thematisiert er seit jeher auch die Leidenschaft für historische Autos. Er wählt Details aus Zeitschriften, Büchern und Katalogen der 60er Jahre, collagiert Fragmente der Bilder und schafft neue Zusammenhänge. Diese überträgt er überaus präzise und in nahezu fotorealistischer Darstellungsweise auf die Leinwand. Bei aller automobilen Pracht sind nicht zuletzt auch die Menschen dargestellt.
( " In den Bildern ist vor allem die Poesie des kurzen Augenblicks zuhause. Es spielt keine Rolle mehr, wie lange er anhält, zu welcher Zeit er spielte. Hauptsache, es hat ihn gegeben." Tina Lüers, Kunsthistorikerin )


VerDichtung vom 16.5. bis 4.7.2014

Ausstellung
vom 16.Mai bis 4.Juli 2014
Vernissage
Do., 15. Mai 2014, 19 Uhr
Finissage
So., 6. Juli 2014, 11 Uhr

Jutta Schulte-Gräfen

( Jahrgang 1957) lebt und arbeitet in Daun in der Vulkaneifel und konzentriert sich seit 1999 ausschließlich auf die Tätigkeit als freischaffende Künstlerin. Sie studierte freie Malerei u.a. bei Cornelia Lenartz, Franziskus Wendels, Christine Henn und Dagmar Wassong. Seit 2008 intensiviert und festigt sie ihre Kunst mit dem regelmäßigen Studium an der Europäischen Kunstakademie Trier. Ihre Werke wurden in zahlreichen regionalen und überregionalen Ausstellungen gezeigt. Hinzu kam 2009 ihre Arbeit als Dozentin für freie Malerei in ihrem Atelier " Farbraum".

Während der intensiven und täglichen Arbeit entwickelt sie in komplexen Prozessen ihre abstrakten und figurativen Werke in Acryl- und Mischtechnik, und lässt dem Betrachter viel gedanklichen Freiraum in die Bildwelt einzutauchen.
Ihre Gemälde zeichnen sich durch Vielschichtigkeit und oft leuchtende Farbintensität aus. Die Künstlerin inspiriert und nährt ihr Schaffen durch Reisen, aber auch und vor allem durch die Musik, die Literatur, wobei hier die Poesie eine großen und wichtigen Stellenwert einnimmt und einnehmen darf.

Christoph Mancke

der 1953 in Schönecken geborene Bildhauer Christoph Mancke lebt und arbeitet in Lünebach, Eifel. Er studierte Bildhauerei an der FH Dortmund. Seither sind seine Arbeiten in nationalen und internationalen Ausstellungen, Kunstmessen, Sammlungen und Symposien zu sehen, er erhielt zahlreiche Anerkennungen und Preise. 10 Jahre lang war er Dozent an der Europ. Akademie für bildende Kunst in Trier.

Bekannt wurde er vor allem durch seine Kunst im öffentlichen Raum, wobei hier die Formensprache charakteristisch ist, die mit reduzierten, einfachen Mitteln kraftvolle Werke schafft und so eine besondere Balance von Bewegung und Gleichgewicht, Energie und Ruhe vermittelt. Mancke verwendet Holz, Stein und Stahl, er vermag es diesen harten, kraftvollen Materialien eine eigene Ästhetik und Feinheit zu verleihen.


"Tempus fugit" Ute Schätzmüller. Katja Jüttemann vom 8.2 bis 13.4.2014

am Freitag, den 28. März findet um 19 Uhr ein Künstlergespräch in der Galerie statt. Ein Blick in die Ausstellung mit Ute Schätzmüller sowie eingehende Informationen über das Schaffen von Katja Jüttemann.
 
am Sonntag, den 13. April 2014 geht die Ausstellung " tempus fugit" zu Ende. Beide Künstlerinnen sind anwesend zur Finissage von 13 Uhr bis 16 Uhr 30. Gönnen Sie sich einen letzten Blick in diese Ausstellung. Wir freuen uns auf Sie!

Ute Schätzmüller ( Jahrgang 1983 ) studierte Kunst an der Universität Duisburg-Essen bei Prof. Jörg Eberhard. Ihre Werke wurden auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Ende 2012 eröffnete ihre erste museale Einzelausstellung in der Städtischen Galerie Herne. 2013 erhielt sie den Förderpreis der Stadt Gladbeck für Ihre Drahtlithografien und gewann mit ihrer Skizzenbuch-Lithografie-Installation den ersten Preis der jungen Kunstmesse „Kunstbox: Grafik“ in Dortmund.
In Schätzmüllers Werken geht es immer um den Menschen und seine Interaktion mit der ihn umgebenden Welt. Sie zeigen meist den Moment, nachdem oder bevor etwas Bedeutsames geschieht.

www.ute-schaetzmueller.de

Katja Jüttemann (Jahrgang 1969) ist Malerin, Fotografin und Architektin. Sie studierte Malerei bei Prof. Adam Jankowski und Christian Hahn an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. 2010 erhielt sie ein Auslandsstipendium des Landes Hessen. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen zeigten ihre Arbeiten, wie zuletzt die Heussenstamm Stiftung in Frankfurt.
Ihre Arbeiten geben einen Einblick in den Raum und dessen Umfeld. Räumliche Szenarien, Orte und Atmosphären, die, wie patiniert, aus vielen Schichten Übermalungen entstehen.

www.katja-juettemann.de